Die Drainage gehört bei Gabionen zu den wichtigsten Punkten für Haltbarkeit und einwandfreie Funktion. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum eine richtige Wasserableitung so wichtig ist, welche Fehler bei der Montage am häufigsten vorkommen und wie Sie den Untergrund richtig vorbereiten, damit die Konstruktion stabil und witterungsbeständig bleibt.
Eine richtige Drainage ist einer der wichtigsten Punkte, wenn es um Gabionenkörbe und ihre Haltbarkeit geht. Ohne sie können selbst sorgfältig ausgeführte Konstruktionen an Stabilität und Aussehen verlieren. Deshalb sollte die Montage immer eine gute Wasserableitung und eine saubere Vorbereitung des Untergrunds berücksichtigen.
Nachfolgend finden Sie eine vollständige Montageanleitung für einen Gabionenzaun, die Schritt für Schritt zeigt, wie Sie Fehler vermeiden und einen soliden Zaun für viele Jahre bauen.
Einfache Montage der Gabionenkörbe
Auch wenn sie kompliziert wirken mag: Die Befestigung der Körbe ist verhältnismäßig einfach, wenn man sich an die Grundregeln hält.
Zu den Bauteilen der Gabionenkörbe gehören:
- Gabionengitter
- Verbinder
- Querversteifungen (Abstandhalter)
- stabilisierende Pfosten
Eine gute Vorbereitung ergibt einen fertigen Zaun, der stabil und ansehnlich ist.
Vorbereitung des Untergrunds
Der erste Schritt ist die Vorbereitung des Untergrunds, die großen Einfluss auf die Stabilität der gesamten Konstruktion hat. Das Gelände muss eben sein und die Zaunlinie abgesteckt werden.
Die Pfosten werden frostfrei im Boden einbetoniert (nach unserer Anleitung min. 80 cm) oder als Pfosten mit Fußplatte auf ein vorhandenes Betonfundament geschraubt.
Drainage
Die Drainage ist ein entscheidender Schritt. Eine gute Wasserableitung verhindert ein Absacken der Konstruktion und verlängert ihre Lebensdauer.
Dadurch ist die Stabilisierung der Konstruktion deutlich besser, und der Gabionenzaun gewinnt Schritt für Schritt an Haltbarkeit.
Befestigung der Körbe und Montageschemata
Der nächste Schritt ist die Befestigung der Körbe sowie das Verbinden der weiteren Segmente.
Verwendet werden:
- Verbinder
- Montage der Verbinder
- Montage der Querverbinder
- Montage der Verbinder mit Schraube
Zusätzlich werden die Gabionenkörbe miteinander verbunden, was der gesamten Konstruktion Steifigkeit gibt.
Was vor der Montage vorzubereiten ist – Ausrichtung des Gabionenzauns
Vor Arbeitsbeginn sollten alle Montageteile bereitliegen, zum Beispiel:
- Gabionenkörbe
- Versteifungen
- Verbinder
- Befestigungspfosten
- Montagewerkzeug
Es lohnt sich außerdem, die Abschnitte der Gabionenkörbe im Voraus zu planen, um Fehler bei der Ausführung zu vermeiden.
Eckgabionen
An den Ecken kommen spezielle Eckgabionen zum Einsatz, die eine genaue Anpassung und zusätzliche Verstärkungen erfordern.
An solchen Stellen sind die Stabilität der Konstruktion und die richtige Verteilung der Verbinder besonders wichtig.
Montage der Querverbinder (Versteifungen)
Ein sehr wichtiger Schritt ist die Montage der Querverbinder, also der sogenannten Querversteifung.
Ihre Aufgabe ist:
- Aussteifung der Konstruktion
- Vermeidung von Verformungen
- höhere Haltbarkeit
Dank ihnen wirkt sich das Verdrehen eines Korbes nicht auf die Stabilität des gesamten Zauns aus.
Anzahl der Befestigungspunkte am Pfosten
Eine richtige Befestigung an den Pfosten ist für die Haltbarkeit der Konstruktion entscheidend.
Verwendet werden:
- stabilisierende Pfosten
- Befestigungspfosten
- zusätzliche stabilisierende Klemmen
Je mehr Befestigungspunkte, desto besser die Stabilität des gesamten Systems.
Die häufigsten Montagefehler
Bei der Montage von Gabionenkörben kommen häufig Fehler vor, die die Haltbarkeit beeinträchtigen:
- fehlende Drainage
- schlecht ausgeführtes Befüllen des Gabionenkorbes
- falsches Verfüllen des Gabionenkorbes mit Schotter
- fehlende Versteifungen
- schwache Befestigung an den Pfosten
Das Befüllen der Gabionen sollte lagenweise und sorgfältig erfolgen.
Befüllen des Gabionenkorbes
Einer der entscheidenden Schritte ist das Befüllen der Gabionenkörbe mit Steinen.
Verwendet werden:
- Schotter
- Glasbrocken als Ergänzung zur Steinfüllung
- Verfüllung mit Steinen
Am häufigsten wird Naturstein gewählt, der die Konstruktion stabilisiert und ihr ein ansehnliches Aussehen gibt.
Wichtig ist ein gleichmäßiges Befüllen der Gabionenkörbe mit Steinen, damit keine Hohlräume entstehen.
Ausrichtung und Stabilisierung des Zauns
Nach Abschluss der Montage erfolgt die Ausrichtung des Gabionenzauns, damit das Ganze genau im Wasser steht.
In diesem Schritt wird geprüft:
- Lotrechte
- Stabilität
- Spannung des Gitters
Eine gut ausgeführte Stabilisierung der Konstruktion ist die Grundlage ihrer Haltbarkeit.
Solide Gabionen für viele Jahre mit HD-GABION
Die richtige Montage von Gabionen ist ein mehrstufiger Vorgang, der Genauigkeit und Kenntnis der Regeln erfordert. Entscheidend sind:
- Vorbereitung des Untergrunds
- Drainage
- Montage der Verbinder
- Befestigung der Körbe
- richtiges Befüllen des Gabionenkorbes
So wird die Konstruktion stabil, ansehnlich und witterungsbeständig.